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Adressen kaufen im B2B: So machst Du es richtig

Carolina BrĂ€uninger ∙ 10 December 2023
Buying contact data B2B

Gib’s zu: Du hast auch bereits daran gedacht, Adresslisten zu kaufen, um Deinen B2B-Vertrieb anzukurbeln, oder? 😉 Keine Sorge – das geht wohl den meisten Unternehmen im B2B-Bereich so. Aber weißt Du denn auch, welche Vorteile es hat, Adressen zu kaufen und worauf Du beim Kauf von B2B-Adressen achten musst?

Der Einsatzbereich von B2B-Adressen ist ziemlich vielfĂ€ltig und Unternehmen kaufen Adressen zum Beispiel fĂŒr Kaltakquise, Mailings, Social Selling oder auch Ads und Werbung auf LinkedIn/Social Media.

Im Internet findest Du eine Vielzahl von Angeboten, bei denen Du Adressen fĂŒr B2B kaufen kannst. Allerdings ist nicht jede Quelle seriös und es gibt mittlerweile intelligentere Lösungen – beispielsweise digitale Tools und Sales Intelligence – als den simplen Kauf von Firmenadressen.

In unserem Guide geben wir Dir alle notwendigen Informationen an die Hand, um sicher und erfolgreich Adressen fĂŒr Dein B2B-GeschĂ€ft zu kaufen.

Darum lohnt es sich fĂŒr Dich, Adressen zu kaufen im B2B

Es gibt eine Vielzahl von guten GrĂŒnden, die absolut dafĂŒr sprechen, Adressdaten zu kaufen. Der Nutzen ist eindeutig: Mit der richtigen Anschrift einer Firma, dem jeweiligen Ansprechpartner oder Entscheider, der Telefonnummer und E-Mail-Adresse wird die Ansprache von möglichen Interessenten in Deinem B2B-Vertrieb oder in Marketing-Kampagnen einfacher und noch dazu persönlicher gemacht.

Du willst konkrete GrĂŒnde? Kannst Du haben! Hier sind die 6 wichtigsten GrĂŒnde, die fĂŒr das Kaufen von Adressen im B2B sprechen.

Mit dem Kauf von hochwertigen Firmenadressen kannst Du...

1. Die Neukundenakquise beschleunigen

Neukunden zu gewinnen, ist gar nicht so einfach. Oder anders gesagt: Der Aufwand, um an die Adressen von möglichen Interessenten im B2B zu kommen, ist hoch. Mit dem Kauf von B2B-Adressen musst Du nicht mehr stundenlang im Netz nach passenden Unternehmen, möglichen Ansprechpartnern und deren Adressen suchen. Mit einer Adressliste sparst Du Dir enorm viel Zeit und Nerven! Du kannst den Rechercheaufwand auch einfach auf Deinen Stundensatz umrechnen. So lĂ€sst sich sehr leicht feststellen, ob es sich mehr lohnt, Adressen zu kaufen, anstatt sich selbst mĂŒhevoll auf die Suche zu machen.

2. Deinen Kundenstamm & Vertriebsgebiet erweitern

Selbst, wenn Du bereits viele zufriedene Bestandskunden hast und Deine Sales Pipeline prall gefĂŒllt ist, ist es nie verkehrt, die FĂŒhler auszustrecken. Wer weiß? Vielleicht stĂ¶ĂŸt Du ja auf Unternehmen, die Du vorher so gar nicht auf dem Schirm hattest. Neue Kunden und Vertriebsgebiete können Dir ganz neue Chancen eröffnen. Mit dem Kauf von Firmenadressen bekommst Du eine breit gefĂ€cherte Auswahl an möglichen Neukunden, auf die Du anderweitig nicht aufmerksam geworden wĂ€rst.

Bitte bedenke: Von diesen Vorteilen profitierst Du durch den Adresskauf nur bedingt. Wenn Du in Sales Intelligence investierst, kannst Du Dir diese Vorteile jedoch sichern.  Was Sales Intelligence genau ist, erörtern wir weiter unten.

3. Übersichtliche Markteinblicke erhalten

Wenn Du nicht einfach nur einen Datensatz kaufst, sondern eine ganze Firmendatenbank benutzt, kannst Du einen tieferen Einblick in den Markt erhalten. Wie groß sind die Firmen, mit denen Du planst zusammenzuarbeiten? Was macht die Konkurrenz? Mit einem umfangreichen Online-Tool, wie beispielsweise Sales Intelligence-Tools, lassen sich all diese Fragen mit wenigen Klicks beantworten.

4. Deine Marketingmaßnahmen mit Trigger Events konkretisieren

Mit ausfĂŒhrlichen DatensĂ€tzen oder noch besser: einer kompletten Online-Datenbank kannst Du Dein Marketing viel zielgerichteter gestalten. Sagen wir, Du vertreibst eine Software fĂŒr einen Chatbot und Du lĂ€sst Dir eine Firmenadressliste geben, die Firmen beinhaltet, die einen Kundenservice oder eine Hotline anbieten. Diese Firmen wollen vielleicht ihr bestehendes Angebot mit Deinem Chatbot ergĂ€nzen, um ihren Kunden eine noch bessere Customer Experience zu bieten! Zielgerichteter geht es kaum.

Trigger Event Example Dealfront

Sogenannte Sales Intelligence Tools – die automatisierte Variante des Adresskaufs – bieten auch die Möglichkeit, nach Trigger Events zu suchen. So erfĂ€hrst Du vor der Konkurrenz, ob es einen Wechsel im Management gab. Solche Trigger Events bieten Dir zudem die perfekte Steilvorlage fĂŒr einen GesprĂ€chsöffner und verraten den richtigen Zeitpunkt fĂŒr die Ansprache.

5. Streuverluste bei Kampagnen minimieren

Streuverluste entstehen, wenn Du beispielsweise in einer Marketing-Kampagne eine Zielgruppe ansprichst, die nicht wirklich zu Deinem Angebot passt. Klar, Streuverluste sind nicht zu vermeiden und zu 100 % wird eine Zielgruppe auch nicht passen – das wĂ€re auch zu schön, oder?

Wenn Streuverluste jedoch zu hoch ausfallen, stimmt die Relation von ausgegebenen Ressourcen fĂŒr einen Lead nicht mehr. GlĂŒcklicherweise kannst Du beim Adresskauf auch bereits darauf achten, Deine Streuverluste gering zu halten. Kaufe nur noch Firmenadressen, die in Dein Ideal Customer Profile (ICP) passen und sprich so nur noch die Zielgruppe an, die tatsĂ€chlich fĂŒr Dein Angebot infrage kommt.

6. Deine Buyer Persona definieren

Buyer Personas sind heute aus dem B2B-Marketing nicht mehr wegzudenken. Eine Buyer Persona beschreibt – im Gegensatz zum ICP – nicht direkt Deinen Idealkunden, sondern den oder die KĂ€uferin Deines Produkts innerhalb einer Firma. Bevor Du also Adressen kaufst, solltest Du Dein ICP kennen, um wirksame Firmenadressen zu erhalten.

Mithilfe dieser Adressliste oder eines Sales Intelligence-Tools, das eine Vielzahl von Filtermethoden anbietet, kannst Du im Anschluss Deine Buyer Persona konkreter ausarbeiten. Wen spricht Dein Angebot im Unternehmen meistens an? Welche Abteilung ist an einer Kaufentscheidung beteiligt? Gerade Sales Intelligence-Tools können Dir maßgeblich helfen, Deine Buyer Persona – aber auch Deinen ICP – so genau wie möglich zu definieren.

Example Persona

Wo kann ich geeignete Adressen kaufen im B2B?

GrundsĂ€tzlich gibt es viele verschiedene Wege, um B2B-Adressen zu kaufen – aber nicht jeder dieser Wege ist optimal. Gerne zeigen wir Dir die gĂ€ngigsten Anbieter und unsere Empfehlung.

Klassisch: Adressen kaufen beim AdresshÀndler

Die klassische Form ist der Kauf von Firmenadressen ĂŒber einen AdresshĂ€ndler bzw. eine Adressdatenbank. Dort wĂ€hlst Du Deine Branche und hĂ€ufig auch einen Standort aus und erhĂ€ltst einen Katalog mit Firmenadressen. Je nach Anbieter und Kosten sind die enthaltenen Informationen mehr oder weniger umfangreich. Meistens bekommst Du fĂŒr Dein Geld den Unternehmensnamen, die Adresse oder auch den Ansprechpartner im Unternehmen. Auch wenn solche Pakete preiswert erscheinen, können sie mehr Nachteile beinhalten als Du vielleicht denkst. Zum Beispiel können die Daten veraltet, nicht besonders umfangreich oder schlichtweg falsch sein.

Aber keine Sorge: Mittlerweile gibt es intelligentere Lösungen. Moderner B2B-Vertrieb und schlaue B2B-Marketing-Abteilungen setzen heute lieber auf Software und KĂŒnstliche Intelligenz (KI), um detaillierte, aktuelle und vollstĂ€ndige Firmenadressen zu erhalten.

Cleverer: Sales Intelligence liefert Dir relevante B2B-Adressen

Sales Intelligence ist der Begriff der Stunde, wenn es um hochwertige Firmenadressen geht. Hinter dem Begriff verbergen sich digitale Tools bzw. Software, die Dir dabei helfen, potenzielle Kunden zu finden und gezielt anzusprechen.

Dealfront Sales Intelligence Tool

Beispiel Sales Intelligence Tool: Dealfront

Sales Intelligence-Tools (SI-Tools) sammeln und analysieren diverse Business-Daten aus dem Netz und stellen sie Dir in einer kompakten Form zur VerfĂŒgung. In der Regel basiert solche Software auf KI und Machine Learning, sodass sie Dir nicht nur sĂ€mtliche Informationen zu ĂŒbersichtlichen Profilen aufbereiten können, sondern Du zu einer Adresse auch noch Trigger Events – wie beispielsweise eine Auslandsexpansion – dazubekommst. Auch veraltete Daten spielen bei SI-Tools keine Rolle mehr, da die Crawling-Technologien automatisch dafĂŒr sorgen, dass aktuelle Informationen bereitstehen.

Wie bereits weiter oben erwĂ€hnt, können Dir diese Tools langfristig eine Menge Arbeit sparen. Der Clou: Du bekommst B2B-Daten, auf die Du normalerweise vielleicht gar nicht gestoßen wĂ€rst oder fĂŒr die Du unzĂ€hlige Stunden Recherche hĂ€ttest aufwenden mĂŒssen. So sind SI-Tools auch in der Lage, Dir mit ihren umfangreichen Daten bei der Erstellung Deiner Buyer Persona zu helfen – klassische Adress-Pakete kommen hier einfach nicht ran.

Ein weiterer Pluspunkt: Viele dieser Technologien lassen sich in bestehende CRM-Systeme integrieren. So kannst Du Deine Arbeit smart gestalten und musst nicht zwischen Tools hin- und herspringen.

Unser Tool-Tipp: Dealfront

Die Sales Intelligence Platform von Dealfront geht weiter ĂŒber das Kaufen von Adressen hinaus. Du erhĂ€ltst eine intelligente B2B-Datenbank mit ĂŒber 89 Millionen Kontakte und ĂŒber 30 Millionen Firmen aus ganz Europa. Das bedeutet, dass Du neben einer umfangreichen Firmensuche auch auf weitere intelligente Features wie zum Beispiel B2B-Lookalikes, Trigger Events oder Lead Alerts zugreifen kannst. So kannst Du etwa Deine besten Kunden „klonen“ und Du verpasst nie mehr den richtigen Moment fĂŒr eine Ansprache oder einen Lead.

Dealfront Target Sales Intelligence Tool

Blick ins Tool: Suche mit Filtern in Dealfront

Darauf musst Du achten, wenn Du Adressen kaufst

Wenn Du Firmenadressen kaufen willst, solltest Du Dir die verschiedenen Anbieter ganz genau anschauen. Nicht jeder Anbieter ist seriös und wenn ein Angebot zu schön erscheint, gibt es meist einen Haken. Auf die folgenden Punkte solltest Du daher beim Adresskauf im B2B unbedingt achten:

Kaufe aktuelle Adressen

Was bringt es Dir, wenn Du Adressen kaufst, die gar nicht mehr auf dem neusten Stand sind. Die B2B-Daten, die Du kaufst, sollten aktuell sein. B2B-Adressen, die mehrere Monate alt sind, bringen Dir nĂ€mlich herzlich wenig, da Du nie weißt, ob die Firma noch existiert oder der Ansprechpartner noch stimmt. Gerade bei AdresssĂ€tzen, die besonders gĂŒnstig sind, kommt es oft vor, dass diese inaktuell sind.

Kaufe DSGVO-konforme Adressen

HĂ€ufig wird angenommen, dass die neuen Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausschließlich fĂŒr den B2C-Bereich in Deutschland gĂŒltig sind. Doch sobald Du personenbezogene Daten verarbeitest, gilt diese Verordnung natĂŒrlich auch im B2B. Deshalb brauchst Du fĂŒr personenbezogene B2B-Daten stets eine Rechtsgrundlage fĂŒr die Verarbeitung dieser Daten. Verarbeitest Du personenbezogene Daten ohne Rechtsgrundlage, ist dies rechtswidrig und kann (falls es aufgedeckt wird) zu Geldstrafen und anderen negativen Folgen fĂŒhren.

Im Falle der Datenverarbeitung von personenbezogenen B2B-Daten ist in der Regel Artikel 6 (1) lit. f (berechtigtes Interesse) DSGVO die einzig mögliche Rechtsgrundlage.

Um sich auf ein solches „berechtigtes Interesse" berufen zu können, muss ein Unternehmen

  • einen legitimen Grund fĂŒr die Datenverarbeitung haben UND

  • das Interesse des Unternehmens an dieser Datenverarbeitung muss das Interesse des Einzelnen, seine PrivatsphĂ€re zu schĂŒtzen, ĂŒberwiegen (InteressenabwĂ€gung).

NatĂŒrlich musst Du die im Rahmen von Artikel 6 (1) lit. f DSGVO geforderte InteressenabwĂ€gung immer auf den Einzelfall bezogen selbst durchfĂŒhren und entsprechend dokumentieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die geforderte InteressenabwĂ€gung zu Deinen Gunsten ausfĂ€llt, ist jedoch weitaus höher, wenn es sich um Daten handelt, die öffentlich verfĂŒgbar sind.

Manche Anbieter liefern Dir beispielsweise (private) Handynummern von Ansprechpartnern – auch wenn das sehr verlockend ist, gerade bei solchen „persönlichen” Daten ist Vorsicht geboten. Wenn Du nicht genau weißt, wie der Anbieter zu diesen Daten kommt oder kein EinverstĂ€ndnis der betroffenen Person vorliegt, kann die im Rahmen von Artikel 6 (1) lit. f DSGVO geforderte InteressenabwĂ€gung kaum zu Deinen Gunsten ausfallen. In diesem Fall hast Du also keine Rechtsgrundlage fĂŒr die Verarbeitung und diese ist dementsprechend illegal.

Bitte beachte zudem, dass neben den Regelungen der DSGVO noch ggf. lĂ€nderspezifischen Gesetze fĂŒr die Kaltakquise zu berĂŒcksichtigen sind. Je nachdem, wie Du die Adressen nutzen willst, musst Du also weitere Regeln berĂŒcksichtigen. In Deutschland ist dies beispielsweise das UWG.

Beachte auch, dass es sich hierbei nicht um Rechtsberatung, sondern um einen Meinungsbeitrag handelt. Es liegt in Deiner Verantwortung sicherzustellen, dass die Daten von Dir im Einklang mit den einschlÀgigen Gesetzen und Vorschriften genutzt werden.

Kaufe vollstÀndige Adressen

Welche Daten sind fĂŒr Dich wichtig? PrĂŒfe vorher, ob der Anbieter diese auch liefern kann. Was bringt Dir ein Firmenname und eine Anschrift, wenn Dein Vertrieb hauptsĂ€chlich mit Online-Marketing Erfolge — via Blogartikel, B2B-Ads, E-Mail-Marketing oder Social Media — verbucht? Hier wĂŒrden Dir die wichtigsten Informationen fehlen. Wenn Du mit einer Dir noch unbekannten Firma Kontakt aufnehmen willst, ist es wichtig, zu wissen, wer der Ansprechpartner ist oder auch wie groß eine Firma ist. Je mehr Informationen Du hast, umso besser kannst Du entscheiden, ob das Unternehmen zu Deiner Dienstleistung passt.

Achte auf FlexibilitÀt der Filter & Listen

Beim Adresskauf reden wir von statischen B2B-Daten. Nutzt Du hingegen eine Software, handelt es sich um „flexible“ Daten. Was das bedeutet? Statische Daten bleiben unverĂ€ndert, auch wenn in der Zwischenzeit die Ansprechpartnerin wechselt oder das Unternehmen umzieht – Du bekommst also einmal einen Datensatz, der zwangsweise mit der Zeit veraltet und unbrauchbar wird. Der Vorteil von flexiblen bzw. dynamischen B2B-Daten, die Du mit Sales Intelligence erhĂ€ltst, ist, dass sie sich permanent anpassen und aktualisieren. Neue Informationen werden ergĂ€nzt und können von Dir entsprechend Deiner Marketing- und Sales-Strategien genutzt werden. So hast Du die volle FlexibilitĂ€t!

TatsĂ€chlich ist es so, dass es wesentlich mehr Möglichkeiten gibt, passende Zielfirmen zu finden als nur ĂŒber die Parameter FirmengrĂ¶ĂŸe, Branche oder Postleitzahlgebiet. Klar, diese Filter helfen Dir auf jeden Fall schonmal, einige unpassende Unternehmen rauszuwerfen. Aber es gibt noch viel genauere Einstellungen! Mit Sales Intelligence Tools, wie beispielsweise Dealfront, kannst Du  etwa nach Unternehmen mit bestimmten Keywords auf einer Website suchen, die fĂŒr Dich und Deinen Bereich hochrelevant sind. So findest Du genau die Firmen, die dieses Keyword auf ihrer Website erwĂ€hnen und kannst mit einem individuellen und zielgenauen Pitch ĂŒberzeugen.

FAQ: Adressen kaufen im B2B

Zugegeben, beim Thema Adressen kaufen brennen einem viele Fragen unter den NĂ€geln — egal, ob Du bereits gekaufte Adressen verwendest oder neu damit anfangen willst. Wir haben die wichtigsten fĂŒr euch gesammelt.

Ist es teuer, Adressen zu kaufen?

Diese Frage lĂ€sst sich weder eindeutig mit Ja noch mit Nein beantworten. Wenn Du Dich online umschaust, dann findest Du bei zum Thema „Firmenadressen kaufen” teilweise einen enorm großen Preisunterschied.

Wie bereits gesagt: GĂŒnstig ist hier nicht immer die beste Wahl, da diese Angebote oft veraltete oder unkorrekte B2B-Adressen enthalten. Ansonsten kommt es bei dem Preis auf Deine eigenen AnsprĂŒche an. Konkret bedeutet das: Je mehr Informationen Du ĂŒber das Unternehmen haben möchtest, umso teurer wird der Kauf von Firmenadressen.

Wahrscheinlich fragst Du Dich jetzt, wie viele Informationen Du ĂŒberhaupt benötigst? Gegenfrage: Welche Informationen brauchst Du, um mit einem Unternehmen in Kontakt zu kommen? Wenn Du ausschließlich die Adresse und den Firmennamen erhĂ€ltst, kannst Du das Unternehmen nur in einer sehr unpersönlichen Form kontaktieren. Solche Nachrichten erhalten Unternehmen zuhauf und Deine Chance eine Antwort zu erhalten sind daher eher gering.

Wenn Du Dir also im Klaren darĂŒber bist, welche Informationen Du genau benötigst, dann weißt Du auch, welche Informationen der AdresshĂ€ndler bereitstellen muss. NatĂŒrlich kosten mehr Informationen auch mehr Geld. Hier musst Du selbst abwĂ€gen, wie viel Du in den Kauf von Firmenadressen investieren möchtest.

Ist es legal, Adressen zu kaufen?

GrundsĂ€tzlich bedarf jede Datenverarbeitung von personenbezogenen Daten, auch im B2B Bereich, nach der DSGVO einer Rechtsgrundlage. Im Falle des Ankaufs von B2B-Adressen kommt als Rechtsgrundlage in der Regel Artikel 6 (1) lit. f (berechtigtes Interesse) DSGVO in Betracht. Die DSGVO nennt ausdrĂŒcklich Verkaufs- und MarketingaktivitĂ€ten als Beispiel fĂŒr ein berechtigtes Interesse (siehe ErwĂ€gungsgrund 47 der DSGVO).

Du musst natĂŒrlich die im Rahmen von Artikel 6 (1) lit. f DSGVO geforderte InteressenabwĂ€gung fĂŒr den jeweiligen Einzelfall vornehmen. 

Achtung: die DSGVO gilt jedoch allein fĂŒr personenbezogene Daten. Daten ohne Personenbezug, also reine Unternehmensdaten, fallen von vornherein nicht in den Anwendungsbereich der DSGVO. Eine Verarbeitung solcher reinen Firmendaten ohne Personenbezug ist grundsĂ€tzlich unproblematisch möglich. FĂŒr Daten mit Personenbezug (beispielsweise mit Namen und E-Mail-Adressen konkreter Einzelpersonen findet die DSGVO allerdings Anwendung.

WĂ€hrend die DSGVO regelt, wie und wann personenbezogene Daten verarbeitet werden dĂŒrfen, regeln die jeweils lĂ€nderspezifischen E-Privacy Gesetze, in Deutschland beispielsweise das UWG, wie und wann Kontakt per E-Mail, Social Media oder Telefon aufgenommen werden kann. Dementsprechend musst Du zusĂ€tzliche Regelungen beachten, wenn Du die gekauften Firmen- und Kontaktdaten fĂŒr die Leadgenerierung und die Akquise im B2B verwendest. Es kommt hier ganz auf den Kanal und die lĂ€nderspezifischen Regelungen an! Ignorierst Du diese lĂ€nderspezifischen Regelungen, riskierst Du saftige Geldbußen!

Weighing up the interests of the natural person vs. the interests of the company in data processing

AbwĂ€gen von Interessen der natĂŒrlichen Person vs. Interessen des Unternehmens an der Datenverarbeitung 

Kann man auch nur E-Mail-Adressen im B2B kaufen?

Der Gedanke, nur E-Mail-Adressen zu kaufen, leuchtet einem zunĂ€chst als ganz logisch ein: Die meisten Kontakte im B2B-Bereich laufen heute ausschließlich ĂŒber den Mailverkehr. Wozu brauche ich also weitere Informationen? Wie Du bereits weiter oben gelesen hast, sind mehr Informationen beim Adresskauf jedoch immer sinnvoll.

Zumindest einige Kontaktdaten wie der Name der Firma oder des Ansprechpartners solltest Du kennen, damit Du im Falle einer RĂŒckmeldung entsprechend schnell reagieren kannst. Ansonsten bringen Dir die bloßen E-Mail-Adressen herzlich wenig. So kannst Du Dich ganz gezielt zum perfekten Zeitpunkt an einen Entscheider wenden und ihn oder sie mit einer individuellen Nachricht ansprechen.

Beachte bitte, dass E-Mails mit werblichem Inhalt nach § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG in Deutschland (und fast ĂŒberall in der EU) ohne ausdrĂŒckliche Zustimmung des EmpfĂ€ngers verboten sind. Zur Einwilligung wird in der Praxis das Double-Opt-In-Verfahren verwendet.

Wenn Du ausschließlich E-Mail-Adressen kaufst, hast Du daher ein gewisses Risiko. Sobald Du nun an eine Vielzahl dieser E-Mail-Adressen die immer gleiche Nachricht verschickst, kann diese sehr leicht wie Spam aussehen – und Du kannst abgemahnt werden. Mal ganz abgesehen davon, dass die Erfolgsquote mit dieser Methode nur sehr gering ist. Ein weiteres Risiko ist der Kauf selbst: Anbieter, die ausschließlich E-Mail-Adressen verkaufen, handeln hĂ€ufig an der Grenze des Legalen, da sie ihre Daten fĂŒr Massen-Mailings verwendet werden. Solltest Du also ein solches Angebot sehen, verzichte lieber darauf.

Wie wÀre es mal wieder mit einer postalischen Werbeaktion? Wenn Du an eine Firmenadresse versendest, bist Du nicht nur DSGVO-konform unterwegs, sondern bleibst vermutlich auch im GedÀchtnis. Denn: Wer schickt denn heutzutage noch Briefe?

Fazit: Adressen kaufen war gestern. Heute streamt man B2B-Daten!

Firmenadressen zu kaufen ist zwar ein einfacher, aber recht veralteter Weg, Deine Datenbank zu erweitern. Moderner, eleganter und umfangreicher ist der Weg ĂŒber Sales Intelligence Tools wie beispielsweise Dealfront – hier streamst Du topaktuelle und hochwertige B2B-Daten genau dann, wenn Du sie brauchst und zu einer unbestechlichen QualitĂ€t.

Das macht es nicht mehr notwendig, einen festen Satz von B2B-Adressen zu kaufen, der statisch, unflexibel und fehleranfĂ€llig ist. Mit den modernen Software-Lösungen, zum Beispiels durch Dealfront, erhĂ€ltst Du außerdem noch weitere nĂŒtzliche Features wie Trigger Events, B2B-Lookalikes und Lead Alerts, dazu. So kannst Du nicht nur Deine Leadgenerierung vorantreiben und mehr KaufabschlĂŒsse erzielen.

ZusÀtzlich dazu beinhaltet diese Lösung noch viele weitere Tools, die Dein Marketing besonders smart machen. Du kannst Firmen nach bestimmten Kriterien filtern, Dich informieren lassen, wenn ein Wechsel im Management ansteht und noch vieles mehr. Adressen kaufen im B2B kann also auch smart sein!

In diesem Sinne: Kaufst Du noch Adressen oder streamst Du schon?

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